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    <title>alter2</title>
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      <title>Pflege und Hotellerie wirtschaftlich, integriert und zukunftsorientiert</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Brigitte Weibel und Roger Cébe denken Pflege und Hotellerie in den Regionalen Alterszentren Bremgarten, Mutschellen, Kelleramt neu wirtschaftlich, integriert und zukunftsorientiert
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          .
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wenn man in einem Haus gleichzeitig für Pflege und Gastronomie verantwortlich ist, drängt sich die Frage fast automatisch auf: Sind das zwei Jobs à 50 Prozent – also zwangsläufig „halbe Sachen“? Oder eher 200 Prozent weil zwei Welten parallel laufen, mit doppelten Erwartungen, doppeltem Druck, doppelter Komplexität? Um das rauszufinden, habe ich die beiden Geschäftsleitungsmitglieder zu einem Interview eingeladen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Bei Brigitte Weibel ist die Antwort weder noch. Gemeinsam mit Roger Cébe ist sie in der Geschäftsleitung der Regionale Alterszentren Bremgarten, Muschtellen, Kelleramt. Roger Cébe zeichnet für die Bereiche Administration, Finanzen und Leitung Bau und Technik verantwortlich, Brigitte Weibel ist Leiterin Pflege und Leiterin Hotellerie. Diese Personalunion von Weibel ist kein organisatorischer Kunstgriff, sondern ein bewusstes Führungsmodell: Dort, wo andere Schnittstellen managen, kann sie sie schliessen. Dort, wo in vielen Institutionen Übergaben, Zuständigkeiten und Abgrenzungen Energie kosten, entstehen bei ihr Synergien, die nicht nur auf Folien existieren, sondern im Alltag wirksam werden – von der Tagesstruktur über die Essenssituation bis zum Umgang mit Ressourcen und Personalplanung. 
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Denn gerade in Heimen und Spitälern ist Verpflegung nicht «nur Service» und Pflege nicht «nur Fachlichkeit»: Beide prägen Lebensqualität, Sicherheit, Genesung – und die Kultur im Haus. Die spannende Frage ist deshalb nicht, ob man zwei Bereiche schaffen kann, sondern was passiert, wenn man sie konsequent zusammen denkt.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was gewinnt ein Betrieb, wenn Pflege und Gastronomie nicht nebeneinanderher arbeiten, sondern aus einem Guss geführt werden? Und was verändert sich, wenn Synergien nicht mehr abgestimmt, sondern direkt umgesetzt werden können? 
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Frau Weibel, Sie vereinen Pflege und Hotellerie in einer Führungsrolle. Gehört das aus Ihrer Sicht zusammen?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Brigitte Weibel: Ja, unbedingt. In beiden Bereichen braucht es Fachwissen aber vor allem ein enges Zusammenspiel. Gerade in einem Alterszentrum mit sehr individuellen Bedürfnissen funktioniert der Alltag nur, wenn Hausdienst, Reinigung, Wäsche, Pflege und Verpflegung miteinander verzahnt sind. Schnittstellenprobleme führen sonst schnell zu Frust bei Mitarbeitenden wie bei den Bewohnerinnen und Bewohnern.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Welche Veränderungen erleben Sie aktuell besonders stark? 
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (BW): Ja, wenn man sie professionell führt. Gastronomie ist bei uns kein Selbstzweck, sondern ein kalkulierter Bereich. Alles wird sauber durchgerechnet intern wie extern bei Anlässen oder Catering. Wirtschaftlichkeit ist keine Gegenspielerin von Qualität, sondern ihre Voraussetzung. Ohne stabile Erträge könnten wir nicht investieren und modernisieren.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Gewinne werden im Pflegebereich oft kritisch gesehen. Wie gehen Sie damit um? 
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (BW): Emotional ist das verständlich, wirtschaftlich jedoch unrealistisch. Wer keinen Gewinn erwirtschaftet, kann keine Infrastruktur erneuern und keine Zukunft gestalten. Wir denken in Jahrzehnten. Rücklagen ermöglichen Sanierungen, neue Technologien und langfristige Stabilität zum Nutzen der Bewohnerinnen und Bewohner.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wo liegen die grössten Effizienzgewinne durch die Zusammenführung von Pflege und Hotellerie?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Vor allem bei den wegfallenden Reibungsverlusten. Früher gab es klassische Abgrenzungen und Grabenkämpfe zwischen Bereichen. Heute werden Entscheidungen gemeinsam getroffen und schneller umgesetzt. Viele Probleme lösen sich, weil Verantwortung klar gebündelt ist.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Gab es anfänglich Widerstände gegen dieses Modell?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Ja, insbesondere auf strategischer Ebene. Die Reduktion von Führungsebenen braucht Vertrauen. Es bestand die Sorge, dass zu viel Verantwortung auf wenigen Schultern liegt. Entscheidend war, ein starkes Kader aufzubauen, das den Betrieb trägt und Verantwortung übernimmt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (BW): Präsenz, Transparenz und Verbindlichkeit. Ich bin täglich im Austausch mit den Führungspersonen, höre zu und handle rasch, wenn etwas sinnvoll ist. Mitarbeitende erleben, dass Ideen nicht versanden, sondern umgesetzt oder zumindest ernsthaft geprüft werden.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was passiert mit Vorschlägen, die nicht realisiert werden?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (BW): Auch dann gibt es Rückmeldung. Das ist enorm wichtig für die Motivation. Wer Ideen einbringt, soll verstehen, warum etwas passt oder eben nicht.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Welche Rolle spielen Kennzahlen im Alltag?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Eine zentrale. Wir arbeiten mit klaren Kennwerten in der Pflege und Hotellerie. Sie helfen, Belastung realistisch einzuschätzen und Entscheidungen faktenbasiert zu treffen. Zahlen sind kein Kontrollinstrument, sondern ein Führungswerkzeug.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Wie verändern sich die Bewohnerinnen und Bewohner?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Sie kommen später zu uns und oft mit höherem Pflegebedarf. Gleichzeitig sind sie anspruchsvoller und individueller. Es gibt weniger klassische Langzeitaufenthalte und mehr kurzfristige Pflege- oder Reha-Phasen. Das verändert Abläufe grundlegend.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was bedeutet das für die Mitarbeitenden? 
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Mehr Flexibilität und weniger starre Strukturen. Gewohnte Abläufe lösen sich auf, Prozesse müssen dynamischer werden. Das ist anspruchsvoll, bietet aber auch Chancen für Weiterentwicklung.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Sie sprechen von einer Hotelphilosophie. Was meinen Sie damit konkret?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (BW): Unsere Bewohnerinnen und Bewohner sind Gäste. Wer täglich für seinen Aufenthalt bezahlt, erwartet Qualität – beim Essen, beim Service und im Umfeld. Mitarbeitende verstehen sich als Gastgeberinnen und Gastgeber. Diese Haltung prägt das ganze Haus.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Welche Rolle spielt die Digitalisierung dabei?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (BW): Eine sehr grosse. Ohne digitale Prozesse könnten wir den administrativen Aufwand kaum bewältigen. Gleichzeitig nutzen wir digitale Kommunikationslösungen für Mitarbeitende und Angehörige, um Informationen zeitnah und transparent bereitzustellen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Und Robotik – wie realistisch ist ihr Einsatz?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Sehr realistisch. Nicht um Menschen zu ersetzen, sondern um sie zu entlasten. Aufgrund des Fachkräftemangels werden wir darauf angewiesen sein. Maschinen übernehmen Routineaufgaben, damit sich Mitarbeitende auf die Betreuung konzentrieren können.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Das Alterszentrum Bärenmatt steht vor einer grossen Sanierungsphase. Was ist die grösste Herausforderung?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Während der Umbauzeit sinkt die Bettenzahl deutlich. Gleichzeitig müssen wir Qualität sichern, Mitarbeitende halten und wirtschaftlich stabil bleiben. Das verlangt viel Kommunikation, flexible Arbeitsmodelle und gegenseitiges Vertrauen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Was ist Ihre Vision für die kommenden Jahre?
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          (RC): Dass unsere beiden Alterszentren menschlich bleiben, wirtschaftlich gesund sind und den steigenden individuellen Bedürfnissen gerecht werden. Pflege, Hotellerie und Management gehören dabei untrennbar zusammen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           ﻿
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 11:17:00 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Umbau Alterszentrum Bärenmatt auf Kurs</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
          Das Alterszentrum Bärenmatt in Bremgarten wird saniert und erweitert.
         &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://irp.cdn-website.com/bbed2e65/dms3rep/multi/imgi_39_84512CACB2-w-750.png" alt="" title=""/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Das Alterszentrum Bärenmatt in Bremgarten wird saniert und erweitert. Die Arbeiten dauern bis 2029 und bringen den Bewohnenden viele Vorteile. Geschäftsleiter Roger Cébe gibt einen Einblick in die Planungsarbeiten.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Zur Mittagszeit herrscht im Alterszentrum Bärenmatt in Bremgarten Hochbetrieb vor dem Lift. Geschäftsleiter Roger Cébe kommentiert: «Bis alle Bewohnerinnen und Bewohner in der Cafeteria im Erdgeschoss sind, dauert das recht lange. Viele sind auf Gehhilfen angewiesen oder sitzen im Rollstuhl.» Dieses einfache Beispiel zeigt anschaulich auf, wie sich die Anforderungen an das Alterszentrum im Laufe der Jahrzehnte verändert haben. Seit dem Bau in den 1980er-Jahren wurden nämlich keine wesentlichen Veränderungen vorgenommen.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
           Einen ersten Anlauf für eine Neuausrichtung habe man 2012 unternommen und ein Projekt für Alterswohnungen ausarbeiten lassen, erzählt Cébe. Die Kosten von damals rund 30 Millionen Franken hätten die Verantwortlichen aber abgeschreckt. Nun aber kann der Sanierungsbedarf nicht mehr weiter aufgeschoben werden. «Was aber gar nicht schlecht ist», bilanziert er. Denn die neue Planung enthalte eine bestechende Idee, schwärmt er.
          &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Der Gebäudeflügel in Richtung Zugerstrasse wird verlängert. Das ermöglicht eine Erweiterung der heute 71 auf neu 90 Einzelzimmer für die Seniorinnen und Senioren. Das Baugesuch lag bis Ende des vergangenen Jahres öffentlich auf.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die Fassaden in Richtung Süd-Westen und Süd-Osten bleiben unverbaut. Und so bleibt auch die Parkanlage in Richtung Reuss erhalten. Das ursprüngliche Projekt sah nämlich einen Erweiterungsbau im Bereich der Cafeteria vor. Nun bleibt die Rasenfläche erhalten und dient auch künftig als Freiraum für die Bewohnenden und die Mitarbeitenden. Er wird mit Asphaltwegen erschlossen und einer Sitzgelegenheit zur Reuss ergänzt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Die Bauarbeiten sind in drei Etappen geplant und erfolgen im laufenden Betrieb. Während dieser Zeit könne nur noch rund die Hälfte der Zimmer belegt werden, sagt Cébe. Auch eine provisorische Unterbringung der Bewohnenden sei geprüft worden. Diese hätte die Bauzeit deutlich verkürzt, jedoch Mehrkosten von rund fünf Millionen Franken verursacht und sei deshalb verworfen worden. Insgesamt werden die Umbau- und Sanierungsarbeiten rund 40 Millionen Franken kosten.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Trotz der geringeren Belegung während der Bauphase habe dies keine Auswirkungen auf die Zahl der Mitarbeitenden, versichert der Geschäftsleiter. «Wir können es uns nicht leisten, den Fachpersonen zu kündigen, der Arbeitsmarkt ist komplett ausgetrocknet», sagt er.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          In einer ersten Etappe, deren Start im Frühling 2026 vorgesehen ist, wird die Tiefgarage mit 34 Parkplätzen realisiert. Ein Jahr später, im Frühling 2027, beginnt dann die zweite Etappe mit der Erweiterung des Gebäudeflügels Alpenblick. Diese beschert dem Alterszentrum vier neue Zimmer pro Geschoss. Im bestehenden Gebäudeflügel Reusspromenade werden zehn Einzelzimmer angegliedert.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Während der dritten Etappe, die bis November 2029 dauert, wird das Attikageschoss ausgebaut und der Gebäudeflügel Reusspromenade saniert. Es werden unter anderem sämtliche Fenster und die Leitungen ersetzt.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
          Im obersten Geschoss befinden sich nebst den Zimmern der Bewohnenden auch einige Büros der Verwaltung. Diese werden künftig alle zentral im Erdgeschoss untergebracht. Mit zur Neugestaltung des Eingangsbereichs gehört auch ein grosszügig gestalteter Empfangsbereich. Diese baulichen Veränderungen sollen dazu beitragen, dass sich Bewohnende und ihre Besucher von der ersten Minute weg umsorgt und sicher fühlen wie in einem Hotel.
         &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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          Dass es während der Bauarbeiten zeitweise lärmig wird, ist den Verantwortlichen bewusst. Entsprechende Arbeiten sollen mit der Bauleitung abgestimmt und angepasst werden. «Wir werden die Bewohnenden so gut wie möglich vor dem Lärm schützen», versichert Cébe. Denkbar seien etwa kleinere Ausflüge oder Aufenthalte im Garten, um sie während besonders intensiver Bauphasen zu entlasten.
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          Und die Rushhour vor dem Lift über die Mittagszeit? Die wird nach dem Umbau der Vergangenheit angehören. Dann werden auf allen Stockwerken kleine Restaurants vorhanden sein, in denen sich die Bewohnenden treffen. Das ermöglicht es künftig allen, auf der Etage am gemeinsamen Essen teilzunehmen. Bisher waren es rund zwei Drittel der Bewohnenden, die im Erdgeschoss gemeinsam assen. Am Standort der Küche und des Restaurants ändert sich übrigens nichts, sie bleiben im Erdgeschoss.
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 11:17:00 GMT</pubDate>
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